Seefahrer

eingetragen in: Südamerika 2017-2022 6

Wir hatten genügend Zeit während unserer fünfwöchigen Überfahrt das Leben an Bord der Grande Amburgo zu studieren. Die Hierarchie ist streng geregelt wie im Militär. Der Kapitän hat zwar die Verantwortung für den RORO-Frachter, die meisten Steuerungs- und Führungsarbeiten werden aber durch seine Offiziere ausgeführt und er überwacht alles. Für jeden Bereich (Maschine, Security, Elektrik, Fahrer, etc.) gibt es einen Chief, einen Second Mate, etc. und teilweise auch einen Kadetten. In fast allen leitenden Positionen sind Italiener, der Rest der Mannschaft besteht aus Philippinos und zwei Bulgaren. Während den Ein- und Ausfahrten in die Häfen waren teilweise bis zu vier Lotsen abwechslungsweise an Bord, um das Schiff sicher an den Pier zu bringen. Diese werden von den Lotsenschiffen bereits auf dem Meer so nahe an die Grande Amburgo gebracht, dass die Lotsen via Strickleiter einsteigen können. Während dieser Zeit ist der Kapitän zwar auf der Brücke, der Lotse hat aber das Kommando und steuert mit seinen Befehlen fast zentimetergenau das Schiff.

 

Rocco, Chief Cook

Der wichtigste Mann an Bord ist der Koch. Ohne seine exzellenten Kochkünste hätte die Überfahrt gefühlte doppelt so lange gedauert und die gesamte Besatzung wäre sicher nicht bei guter Laune gewesen. Rocco arbeitet sein ganzes Leben als Schiffskoch und versteht sein Handwerk. Selbstgemachte Pasta, täglich frisches Brot, sensationelle Antipasti, asiatisches Curry zaubert er alleine für 37 Personen aus seiner Küche. Nur fürs Abwaschen und das Putzen hat er nach Möglichkeit Unterstützung. Ab Dakar war seine Küche auch eine Sauna mit gefühlten 60 Grad neben dem Herd, in welcher er von 5.00 bis 21.00 Uhr jeden Tag stand. In Hamburg fragte er uns bereits am Nachmittag, ob wir mit ihm am Abend in den Ausgang kommen. Luigi (zuständig für die Passagiere) und Pasquale (Fahrer) waren auch dabei. Zusammen fuhren wir mit einem Grossraumtaxi nach St. Pauli und tranken in einer Kneipe Bier. Wir hatten uns darauf eingestellt, dass wir früh morgens zurück zum Schiff kamen und alle einen über den Durst getrunken haben. Doch bereits vor Mitternacht waren wir ziemlich nüchtern wieder an Bord. Die Romantik der Seefahrer hat ziemlich eingebüsst. Roccos grosse Leidenschaft ist das Pingpong spielen. Er hat uns unzählige Jahre Training voraus und wir keine Chance gegen ihn. Trotzdem spielten wir oft nach Arbeitsschluss noch zwei Stunden, im Gegensatz zu uns schien er kaum Müde zu sein. Sein „I kill you“-Spruch kam immer dann, wenn wir ausnahmsweise einen Spielpunkt führten. Bei jeder Möglichkeit geht er von Bord, er liebt es auswärts zu essen. In Vigo, Spanien haben wir ihn begleitet und am Schluss hatten wir fast Streit mit ihm, da wir die Rechnung bezahlten.

 

Luigi, Cabin Utility

Ausser ein paar Brocken Englisch spricht Luigi nur Neapolitanisch. Ausser wenn wir uns mit ihm unterhielten, dann gab er sich Mühe und sprach auf Italienisch mit uns. Er ist für die Passagiere zuständig und im Gegensatz zu Rocco hat Luigi ein Flohnerleben an Bord. Kaum hatten wir die Kabine bezogen, klopfte es. Er überreichte uns Putzmittel, einen Feger und Kübel. Falls wir frische Leintücher oder Frotteewäsche brauchen, sollen wir uns melden. Somit bestand sein Job eigentlich nur aus Essen servieren, Notfallübungen mit uns zu machen und sich neben uns zu setzen und zu schwatzen. In Vigo war Luigi am Morgen nach dem Landgang kaum ansprechbar, er war mit Pasquale alleine durch die Bars gezogen. In Dakar stellten wir dann fest, dass er fast in jeden Hafen eine andere Frau hat, so wie es sich für einen Seemann gehört.

 

Primo, Messman

Als Philippino hat man auf dem Schiff einen schweren Stand. Für alle schweren und dreckigen Arbeiten werden sie eingesetzt, es gibt eine Zweiklassen-Gesellschaft an Bord. Primo ist Mädchen für alles für den Kapitän und die Offiziere. Im Gegensatz zu Luigi ist Primo immer am Arbeiten und war entsetzt, als wir unsere Kabine selbst putzten. Fehlte Waschmittel für die Waschmaschine oder brauchten wir eine neue Seife, hatten wir bald herausgefunden, dass Primo dies sofort organisiert und nichts vergisst wie Luigi. Sein Arbeitsvertrag dauert neun Monate, bis er zurück zu seiner Familie auf die Philippinen kann.

In Antwerpen hatte die Grande Amburgo während 2 Tagen angelegt. Wir standen mit Condorito bereit, um auf den Frachter zu verlanden. Da kam uns ein Mann entgegen und strecke uns ein Blatt hin. Wir sollen doch heute Abend nach dem Nachtessen bereit sein, ein Bus fährt die Seemänner der verschiedenen Frachter in die Stadt. Ausser uns waren ausschliesslich Philippinos im Bus, für sie die einzige Möglichkeit wenigstens ein paar Stunden festen Boden unter den Füssen zu haben. Wir schlenderten durch die Altstadt von Antwerpen und waren etwas vor der vereinbarten Zeit zurück beim Treffpunkt. Ein Priester setzte sich zu uns und erzählte, dass sie diesen Dienst anbieten, damit die Seemänner mit ihrer Familien zu Hause telefonieren und die wichtigsten Sachen einkaufen können. Als er uns fragte, auf welchem Frachter wir denn arbeiten, mussten wir schmunzeln.

 

Mattia, Deck Cadet

Mattia ist in Ausbildung und immer mit einem oder mehreren Offizieren auf der Brücke. Er beobachtet durch den Feldstecher andere Schiffe, füllt endlose Listen von Hand aus und lernt „on the Job“ was es braucht für seinen Abschluss. Seine Töggelikasten Kenntnisse waren noch auf einem Anfängerniveau, die einzige Chance für Claudia gegen jemand der Crew mit grossen Punktevorstand zu gewinnen.

Während der Überquerung des Äquators verwandelte er sich in Poseidon und taufte uns. Mit bemaltem Leintuch, einem Dreizack mit Alufolie überzogen und einem Wattebart verkleidet, nahm er uns auf der Brücke in Empfang. Wir hatten lediglich die Information erhalten, alte Kleider anzuziehen und wir wussten, dass wir Nass werden. Zuerst berührte der Dreizack unsere Köpfe und Mattia liess verlauten, dass wir nun getauft wurden. Das eigentliche Spektakel fand dann aber draussen auf Deck statt, dort stand eine grosse Schüssel mit Schokoladenmilch bereit. Mit einem Pinsel bemalte er uns damit im Gesicht, malte grosszügig über unsere T-Shirts und zum Abschluss gab es eine Ladung Spritzer direkt ins Gesicht. Die Crew amüsierte sich köstlich über uns. Auch Raffaele, ebenfalls Deck Cadet, überquerte erstmals den Äquator mit einem Schiff und musste das ganze Prozedere über sich ergehen lassen. Dann mussten wir in Reih und Glied stehen und Nino spritzte uns mit dem Feuerwehrschlauch ab. Als Abschluss überreichte uns dann der Kapitän die Urkunde, Dani war Spinnenfisch und Claudia Lichtfisch getauft worden und dies wurde dann bei einem Glas Rotwein und Apérohäppchen gefeiert.

 

Nino, Engine Cadet

Er begrüsste uns auf Deutsch. Er sei in Ausbildung als Maschinist, hat aber Frau und drei Kinder in Napoli. Als Mechaniker arbeitete er mehr als zehn Jahre in Deutschland, bevor seine Frau wieder nach Italien zurückkehren wollte. Sein grosser Traum ist es, in Zukunft auf einem dieser grossen Kreuzfahrtschiffe als Qualitätsprüfer und Trouble Shooter im Maschinenraum zu arbeiten.

Bereits am zweiten Tag fragten wir ihn, ob wir eine Tour durch den Maschinenraum machen dürfen. Unser Wunsch ging in Erfüllung auf der Überfahrt nach Brasilien. Bei ruhiger See besichtigten wir bei 40 Grad die Maschinen mit den acht riesigen Zylindern, die vier Generatoren, die Frischwasser-Aufbereitungsanlage, die Notsteuerung des Propellers, etc. sowie den Maschinenkontrollraum. Dort war es angenehm kühl und man verstand sich wieder, ohne sich anschreien zu müssen. Die Maschinen, die Pumpen werden alle via Bildschirm gesteuert und überwacht, trotzdem ist viel Handarbeit notwendig. Wir waren sehr erstaunt, für ein fünfzehnjähriges Schiff sah alles sehr sauber und gepflegt aus. Der Chief Engineer meinte nur, die hätten die letzten Tage geputzt und schmunzelte dazu.

Die Kommunikation zwischen Maschinenraum und Brücke funktioniert nicht immer einwandfrei. Während wir der Küste entlang nach Uruguay fuhren, machte das Schiff während dem Mittagessen plötzlich eine scharfe Kurve. Wir mussten unsere Gläser und Teller im ersten Moment festhalten und meinten, dass ein Fischerboot in letzter Sekunde den Kurs gewechselt hat. Doch im Maschinenraum wurden Arbeiten ausgeführt, ein Schalter gedreht und die Offiziere wussten von nichts. Erst durch manuelles Eingreifen konnte der Kurs wieder korrigiert werden und wir hinterliessen eine schäumende S-Kurve im Meer.

 

Jake, 2nd Mate & Security Officer

Er kommt aus Cebu im Norden der Philippinen und hat Schiffsnavigation studiert. Zuvor hat er für eine norwegische Schifffahrtsgesellschaft gearbeitet und ist das erste Mal mit Grimaldi unterwegs. Es gäbe grosse Unterschiede kulturell aber auch in der Qualität hat er erwähnt, Claudia fragte ihn nicht, was besser sei. Seine grosse Leidenschaft sind die Vogelbeobachtungen. Leider sehe er immer nur die gleichen Vögel vom Schiff aus, in seiner Heimat sei die Vogelvielfalt riesig. Sein Vertrag dauert sechs Monate, dann kann er nach Hause und kehrt nach einem halben Jahr dann wieder zurück.

Normalerweise war er ab der Mittagszeit mit Mitte Nachmittag auf der Brücke und hatte dann das Kommando, während die anderen Offiziere assen und Mittagspause hatten. Ein guter Moment, die Brückentüre zu öffnen und ihn zu fragen, ob wir hinein durften. Er schätzte die Abwechslung, sein Blick aber immer wieder auf die verschiedenen Bildschirme der Navigation gerichtet. Im Gegensatz zum Kapitän und den anderen Offizieren ist Jake sehr gesprächig und wir löcherten ihn mit Fragen.

 

Eugene, 4th Engineer

Während unserer Abendessenszeit trainierten einige Philippinos regelmässig Tischtennis. Bei einem Spiel zwischen den Chief Engineer und ihm schaute Claudia zu. Sie kam kaum mit, da der Ball in einer unglaublichen Geschwindigkeit über den Tisch geschmettert und geschnitten wurde. Nach ihrem Match fragte Eugene Claudia, ob sie Lust auf ein Spiel habe. Zu einem Match kam es nicht, aber zu einem genialen Training für sie. Eugene spielte die Bälle so optimal, dass Claudia die Bälle direkt auf die Tischkante schmettern konnte. Am Abend hatte sie einen gewissen Vorsprung im Match gegen Rocco.

Philippinos lieben Karaoke und können grösstenteils auch sehr gut singen. Die Anlage dazu steht normalerweise in ihrem Essraum. Bei ruhiger See und schönem Wetter organisierte der Kapitän einen Grillabend. Bereits während dem feinen Essen griffen die Philippinos zum Mikrophon und zeigten uns ihr Können. Wie auch beim Tischtennis haben sie unendlich viel Zeit ihre Stimmen zu trainieren und die Songs auswendig zu lernen. Mit grossem Applaus feuerten wir sie an und es machte ihnen sichtlich Spass. Erst als wir Passagiere selbst zum Mikrophon griffen, verliessen die den Aufenthaltsraum, irgendwie hatten wir uns Karaoke alle viel einfacher vorgestellt.

 

Gennaro, Captain (old)

Beim ersten Treffen in Antwerpen entschuldigte er sich, er habe momentan so viel um die Ohren wenn wir noch in Europa seien. Nach zwei Wochen gab es dann einen offiziellen Begrüssungsapéro, wo er uns Passagiere willkommen hiess. Seine Antworten auf unsere zahlreichen Fragen vielen meistens sehr knapp aus, was sicher mit seinen mangelnden Englischkenntnissen zu tun hatte. Erst als Claudia ihn auf Italienisch nach seiner Familie fragte, blühte er richtig auf. Obwohl er seit mehr als vierzig Jahren Kapitän ist und diese Strecke schon unzählige Male gefahren ist, stand er immer wieder an Deck und machte Fotos. Vor allem die Einfahrt nach Hamburg wurde auf unzähligen Bildern festgehalten, der Lotse war ja für das Steuer verantwortlich.

Er muss während der langen Überfahrt von Dakar nach Vitoria sehr grosse Schmerzen gehabt haben, kaum legten wir in Vitoria, Brasilien an, brachte ihn Nino in das Spital auf die Notfallstation. Er wurde daraufhin operiert und kehrte nach ein paar Tagen nach Italien zurück. Somit lagen wir im Hafen von Vitoria ohne Kapitän. Das Schiff durfte vom First Mate nicht alleine gesteuert werden aus versicherungstechnischen Gründen.

 

Michele, Captain (new)

Mitten in den Ferien hat ihn Grimaldi (die RORO-Schifffahrtsgesellschaft) kontaktiert und ihn gebeten, umgehend nach Brasilien zu fliegen und die Grande Amburo zu übernehmen. Nach drei Nächten liefen wir endlich aus Vitoria wieder aus. Wie auch die Hafeneinfahrt war die Ausfahrt spektakulär: Enger Meeresarm inmitten der Stadt Vitoria umringt von runden Felsen und tropischem Bewuchs. Der Höhepunkt war die Unterquerung einer Strassenbrücke mit nur einer Handbreit Luft zwischen Mast und der Brücke.

Im Gegensatz zu Gennaro ist Michele sehr kommunikativ. Wenn wir auf Deck waren, beim Essen oder auch irgendwo im Schiff unterwegs, er hatte immer Zeit ein paar Worte mit uns zu Wechseln. Als Süditaliener steht natürlich seine Familie an erster Stelle. An einem Abend zeigte er uns voller Stolz Fotos von ihnen und seinen Häusern in Napoli und Umgebung. Der erste Offizier war auch dabei und verdrehte am Schluss die Augen über so viel Familienidylle.

 

Paolo, First Mate

Ohne seine e-Zigarette sah man Paolo kaum, als der alte Kapitän noch an Bord war. Mit dem neuen Kapitän wurden neue Sitten eingeführt und Paolo rauchte nur noch draussen. Er liebt das italienische Essen, sein Bäuchlein spricht Bände. Wie bei Luigi hatte man nicht das Gefühl, dass er zu viel arbeitete. Auf der Brücke war er immer im Hintergrund fast nur dort, wenn der Kapitän auch oben war. Einzig in den Häfen musste er Nachtwache schieben und das Ent- und Beladen der Güter überwachen.

 

Eduardo, Piloto

Schon beim Eintreffen vor Buenos Aires begrüsste er uns persönlich, die anderen Lotsen ignorierten uns bis auf ein kurzes Hallo. Er steuerte die Grande Amburgo von der Einfahrt in den Kanal nach Buenos Aires durch die Einmündung des Parana Flusses bis hinauf nach Zarate. Kaum hatte er seinen Posten auf der Brücke bezogen, packte er als typischer Argentinier seinen Mate-Tee aus und begann genüsslich aus dem gehärteten Kürbis den herben Tee zu schlürfen. Da konnte Claudia nicht widerstehen und schlürfte mit. Wie Eduardo sagte, einen Mate-Tee schmeckt erst gut, wenn man ihn zusammen trinkt. Normalerweise ist es nicht erlaubt auf der Brücke zu sein, wenn der Lotse an Bord ist. Der neue Kapitän drückte beide Augen zu uns so durften wir die wunderschöne Fahrt den Parana Fluss hoch windgeschützt geniessen.

Bei der Rückfahrt den Parana Fluss hinunter war wieder Eduardo der verantwortliche Lotse. So standen wir drei Stunden ein paar Meter neben ihm und genossen seine Erklärungen und schwatzten viel. Als Abschiedsgeschenk überreichten wir ihm eine Tafel Schweizer Schokolade. Er strahlte über das ganze Gesicht, seine Frau liebe Schokolade und damit könne er ihr eine schöne Überraschung machen am Abend.

 

Socorro, Ground Staff

Sie nahm uns im Empfang in Montevideo und begleitete uns durch den Zoll. Im Gegensatz zu Luigi war sie extrem hilfsbereit und versorgte uns von Anfang an mit allen nötigen Informationen. Sie ist eigentlich Mexikanerin aus der Stadt Pueblo, lebt aber in Uruguay und arbeitet dort für Grimaldi. Mit ihrer Hilfe waren wir mit vier Fahrzeugen innerhalb von einer Stunde durch die Immigration und den Zoll. Somit war der Start für uns extrem einfach, um mit Condorito die ersten Kilometer in Uruguay in Angriff zu nehmen.

 

 

6 Responses

  1. Fredi Spillmann
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    Hallo Claudia und Dani
    Super eure Reiseberichte. Ich verfolge euren Trip natürlich fast Täglich.
    Ich fliege am 30.November zu meiner Familie nach Santo Domingo und bleibe da, bis mitte Januar.
    Werde mich von dort dann gelegentlich melden.
    Ich wünsche euch viel Glück und mehr solche schönen Erlebnisse.
    Liebe Grüsse in die Ferne
    Fredi

  2. Condorito
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    Wünschen dir eine super schöne Zeit und geniesse es!

  3. Renate Höhn
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    Liebe Claudia, lieber Dani,
    mit großem Interesse habe gleich ich euren Bericht gelesen, der wie immer toll geschrieben ist. Offensichtlich habt ihr die lange Zeit an Bord des Frachters gut überstanden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal recht hart sein kann. Am meisten habe ich die Stille vermisst. (Motorenlärm, Klimaanlage) Bisher wurde in keinem Reisebericht die Arbeit der Crew so wertgeschätzt wie von euch. Sie hat es wirklich verdient, da sie immer ihr Bestes gibt.
    Jetzt wo ihr in der grandiosen Natur seid, könnt ihr die Unberührtheit umso mehr genießen.
    Herrliche Fotos, einige lassen Erinnerungen bei mir wieder aufkommen.
    Wünsche euch eine wunderbare Reise und schöne Begegnungen mit den gastfreundlichen, hilfsbereiten Menschen in den südamerikanischen Ländern. Alles Gute!!!
    Liebe Grüße
    Renate aus dem Schwarzwald

  4. Condorito
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    Vielen Danke Renate, ich werde weiterhin fleissig schreiben und Dani die schönen Fotos machen 🙂

  5. Marcel
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    Aaargh, ihr beiden! Fernweh!
    Geniesst die Reise, und danke für den Blog. So kommen wir wenigstens virtuell ein wenig aus dem Grau in die grosse weite Welt 🙂
    Cheers, Marcel

  6. Condorito
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    Aber einen Trost haben wir für dich, das Wetter ist seit einer Woche nichts zum Fliegen 🙂

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