Von der Idee einer Weltreise mit dem eigenen Offroad-Reisefahrzeug bis zum Start der ersten Testfahrt sind etliche Jahre vergangen. Der Weg dazu hat uns über viele Höhen geführt, aber auch einige Herausforderungen mussten gemeistert werden. Aber schliesslich ist die Vorfreude genauso wichtig und schön wie die Reise selbst.
Im 2014 haben wir unser Bauprojekt „Condorito“ gestartet, nun sind wir endlich auf der grossen Testfahrt Richtung Rumänien nach unzähligen Stunden Arbeit vom Rohbau bis zur Fertigstellung unterwegs. Der Traum unser eigenes Offroad-Reisefahrzeug zu haben, existiert schon seit langer Zeit, der Entscheid welches Fahrzeug und welche Kabine hat Jahre gedauert. Den Toyota Hilux haben wir im Frühjahr 2014 gekauft und die Glasfaser (GFK)-Kabine ist bei geocar.at in Traiskirchen (A) entstanden. Der Grund dafür ist, dass wir eine so leichte Wohnkabine wie möglich gesucht hatten und diese eine der wenigen ist, welche mit 300kg diesem Kriterium entspricht. Insgesamt hatten wir 4 Wochen in Traiskirchen verbracht und in der Werkstatt bei der Isolierung, Tapezierung, beim Einbau der Türen und Fenster, GFK-Möbel, Solaranlage und der Schotts (zur Stabilisierung der Kabine) und vielem mehr mitgeholfen. Die anderen Arbeiten wie der Einbau der gesamten Elektrik, Wasserssystems, Heizung, Holzmöbel und Kästen, das Verlegen des Bodens sowie unzählige Schritte dazwischen hatten wir in den letzten 12 Monaten selbst gemacht. Die „Geburt“ war nicht immer einfach, zwischendurch ging es wieder 2 Schritte zurück und nur 1 Schritt vorwärts. Im Winter waren wir froh, wegen der Kälte und dem Schnee, eine „Condorito“ freie Zeit zu haben und auch wieder mal etwas anderes zu machen am Abend und Wochenende. Dani hat häufig am Morgen im Labor gearbeitet und am Nachmittag dann Holz bearbeitet, geschleift, gebohrt, gemalt, geschraubt, …. Claudias Zeit war eher begrenzt, sie hatte bis zum Schluss immer noch eine lange Liste, welche abgearbeitet werden musste. In den letzten paar Wochen sind dann noch der Feinschliff gemacht worden mit Sitzkissen, Mückengitter, Einteilung der Kästen und schlussendlich dann das Einräumen des ganzen Haushalts für unterwegs. Wir haben so viel gelernt während dieser Zeit, brauchten teilweise zwar x-Mal länger als der Profi aber das schönste ist, das Resultat kann man anfassen. Eigentlich müssen wir nun mit der nächsten Kabine weiter machen, jetzt wüssten wir wie es geht ;-).



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